Dein Stil im Sattel: Entdecke die faszinierende Welt der Reitmode

Reitmode ist weit mehr als nur funktionale Kleidung für den Stall; sie ist Ausdruck deiner Persönlichkeit und ein unverzichtbarer Partner für deine Sicherheit und deinen Komfort. Bei Reitguru zeigen wir dir, wie du innovative Hightech-Materialien mit zeitloser Eleganz verbindest, um bei jedem Ritt eine perfekte Figur zu machen. Tauche ein in eine Welt, in der Qualität auf Leidenschaft trifft und jedes Kleidungsstück deine Liebe zum Pferdesport widerspiegelt.

Die Reithose – das solltest du vor dem Kauf wissen

Sie ist einfester Bestandteil der klassischen Reitbekleidung, egal welche Reitweise, die Reithose. Man findet sie...

Die Evolution der Reitmode: Von Tradition zu High-Performance

Die Geschichte der Bekleidung im Reitsport ist so alt wie die Verbindung zwischen Mensch und Pferd selbst. Früher war Reitmode vor allem eines: zweckmäßig und robust. Schwere Stoffe, Lederbesätze und steife Schnitte prägten das Bild auf den Reitplätzen dieser Welt. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute verschmelzen in der Reitmode klassische Traditionen mit den neuesten Erkenntnissen aus der Textilforschung. Wir sprechen heute von High-Performance-Bekleidung, die den extremen Anforderungen des Stallalltags und des Sports nicht nur standhält, sondern dich aktiv unterstützt.

Wenn du heute eine moderne Reithose oder eine Funktionsjacke anziehst, spürst du den Unterschied sofort. Die Materialien sind leichter, atmungsaktiver und bieten eine Bewegungsfreiheit, von der Reiter früherer Generationen nur träumen konnten. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Profisportlern und Modedesignern. Bei Reitguru ist es unser Anspruch, dir diese Fortschritte näherzubringen und dich zu inspirieren, die für dich perfekte Ausrüstung zu finden. Denn nur wer sich in seiner Kleidung wohlfühlt, kann die tiefe Harmonie mit seinem Pferd vollends genießen.

Die emotionale Komponente spielt dabei eine tragende Rolle. Reitmode verleiht uns Selbstvertrauen. Wenn wir den Stall in einem perfekt abgestimmten Outfit betreten, signalisiert das nicht nur Professionalität, sondern auch Respekt gegenüber dem Tier und dem Sport. Es ist dieses besondere Gefühl, wenn der Stiefel perfekt sitzt und die Jacke jede Bewegung mitmacht, das uns beflügelt. In dieser Kategorie erfährst du alles über die verschiedenen Facetten der Reitmode – von den Basics bis zu den neuesten Trends.

Die Basis deines Outfits: Alles über moderne Reithosen

Die Reithose ist das wohl wichtigste Element deiner Garderobe. Sie ist die direkte Schnittstelle zwischen dir und dem Sattel. Eine gute Reithose muss zwei Dinge perfekt beherrschen: Sie muss Reibung verhindern und dir gleichzeitig den nötigen Halt geben. In den letzten Jahren hat sich hier eine enorme Vielfalt entwickelt, die für jeden Reitertyp und jede Disziplin die passende Lösung bietet.

Vollbesatz oder Kniebesatz: Was passt zu deinem Reitstil?

Die Wahl des Besatzes ist oft eine Frage der persönlichen Vorliebe und der Disziplin. Vollbesatzreithosen bieten den maximalen Grip. Sie umschließen das Gesäß und die Innenseiten der Beine komplett. Besonders Dressurreiter schätzen diesen festen Sitz, da er hilft, ruhig und tief im Sattel zu sitzen. Kniebesatzreithosen hingegen konzentrieren den Halt auf die Kniepartie. Sie sind die erste Wahl für Springreiter, die im leichten Sitz maximale Flexibilität benötigen und sich nicht „festgeklebt“ fühlen wollen.

Ein revolutionärer Fortschritt ist hier der sogenannte Grip-Besatz aus Silikon. Im Gegensatz zum klassischen Kunstlederbesatz ist Silikon-Grip elastischer und bietet eine noch präzisere Haftung. Zudem ist er atmungsaktiver, da das Material nicht so dick aufträgt. Bei Reitguru empfehlen wir dir, verschiedene Varianten auszuprobieren, um das Material zu finden, das dir die meiste Sicherheit und das beste Gefühl für dein Pferd vermittelt.

Reitleggings: Der neue Komfort-Standard

Ein Trend, der die Reitmode im Sturm erobert hat, sind Reitleggings oder „Riding Tights“. Sie verzichten auf klassische Verschlüsse wie Knöpfe oder Reißverschlüsse und setzen stattdessen auf einen breiten, elastischen Bund. Das Ergebnis ist ein Tragekomfort, der an Sport-Leggings aus dem Yoga-Bereich erinnert, aber alle funktionalen Merkmale einer vollwertigen Reithose besitzt. Sie sind ideal für lange Tage im Stall und bieten eine unschlagbare Bewegungsfreiheit beim Auf- und Absitzen sowie bei der Stallarbeit.

Oberbekleidung: Schichten für maximale Flexibilität

Da der Reitsport meist im Freien stattfindet, ist die Oberbekleidung extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Das „Zwiebelprinzip“ hat sich hier als goldene Regel etabliert. Es erlaubt dir, flexibel auf Temperaturschwankungen zu reagieren, ohne dabei an Komfort einzubüßen. Die Reitmode bietet hier spezialisierte Lösungen für jede Schicht.

  • Baselayer: Die erste Schicht direkt auf der Haut. Funktionsshirts aus modernen Kunstfasern oder Merinowolle leiten Feuchtigkeit vom Körper weg und verhindern, dass du auskühlst.
  • Midlayer: Fleecejacken oder leichte Steppwesten dienen der Isolation. Sie halten die Körperwärme fest und sind gleichzeitig atmungsaktiv.
  • Outerwear: Reitjacken und Mäntel müssen wind- und wasserdicht sein. Besondere Schnitte wie Rückenschlitze sorgen dafür, dass die Jacke auch im Sattel perfekt fällt und dich nicht einschränkt.

Besonders die Materialien der Außenschicht haben sich massiv verbessert. Softshell-Gewebe sind heute der Standard. Sie sind elastisch, winddicht und halten auch leichtem Regen stand. Für die wirklich nassen Tage gibt es spezialisierte Regenmäntel mit Beinschlaufen, die dafür sorgen, dass auch deine Oberschenkel trocken bleiben, während du durch den Regen galoppierst. Das Gefühl, trotz widriger Umstände trocken und warm im Sattel zu sitzen, macht den Kopf frei für das Wesentliche: dein Pferd.

Westen: Die unbesungenen Helden der Reitmode

Wenn es für eine Jacke zu warm, aber für ein Shirt zu kalt ist, schlägt die Stunde der Reitweste. Sie schützt den empfindlichen Rumpf vor Wind und hält die Körpermitte warm, während deine Arme volle Bewegungsfreiheit für eine feine Zügelführung behalten. Zudem bieten Westen meist zahlreiche Taschen für Leckerlis, Handy oder den Schlüssel zum Spind. Eine gut geschnittene Weste ist ein seriöser und zugleich modischer Begleiter, der in keinem Schrank fehlen sollte.

Sicherheit trifft Design: Der Reithelm als modisches Statement

In der modernen Reitmode ist der Reithelm längst nicht mehr nur ein notwendiges Übel, sondern ein zentrales Designelement. Die Hersteller haben erkannt, dass Sicherheit und Ästhetik sich nicht ausschließen müssen. Moderne Helme erfüllen höchste Sicherheitsstandards (wie die VG1-Norm) und sehen dabei so gut aus, dass man sie gar nicht mehr abnehmen möchte.

Von matten Oberflächen über edle Samtoptik bis hin zu glitzernden Applikationen oder Applikationen aus Carbon – die Vielfalt ist grenzenlos. Ein perfekt auf das restliche Outfit abgestimmter Helm krönt dein Erscheinungsbild. Doch bei aller Schönheit darf der Komfort nicht zu kurz kommen. Innovative Belüftungssysteme sorgen dafür, dass du auch bei schweißtreibender Arbeit einen kühlen Kopf bewahrst. Bei Reitguru raten wir dir, beim Helm niemals Kompromisse einzugehen: Er ist deine Lebensversicherung im Sattel.

Das Schuhwerk: Stiefel und Stiefeletten

Kein Outfit ist komplett ohne die richtigen Schuhe. In der Reitmode unterscheiden wir primär zwischen dem klassischen Reitstiefel und der Kombination aus Stiefelette und Chaps. Beide Varianten haben ihre spezifischen Vorteile und sind Ausdruck unterschiedlicher Vorlieben.

Der klassische Lederreitstiefel

Ein hochwertiger Lederreitstiefel ist die Krönung jeder Reitbekleidung. Er verleiht dem Bein eine ruhige Lage und sorgt durch das feste Leder für eine präzise Hilfengebung. Dressurstiefel sind oft an der Außenseite versteift, um das Bein optisch zu strecken, während Springstiefel aus weicherem Leder gefertigt sind, um die Flexibilität im Sprunggelenk zu gewährleisten. Das Gefühl, in einen maßgefertigten oder perfekt passenden Stiefel zu schlüpfen, ist purer Luxus und ein Zeichen von Professionalität.

Stiefeletten und Chaps: Die flexible Lösung

Für den täglichen Stallalltag greifen viele Reiter zu Stiefeletten. Sie sind bequemer beim Laufen und bei der Stallarbeit. Kombiniert mit Chaps oder Mini-Chaps bieten sie im Sattel fast den gleichen Schutz und Halt wie ein Stiefel. Besonders für junge Reiter oder Einsteiger ist dies eine kostengünstige und funktionale Alternative, die in der modernen Reitmode fest etabliert ist.

Kriterium Lederreitstiefel Stiefeletten & Chaps
Halt im Sattel Sehr hoch & stabil Flexibel & variabel
Komfort beim Laufen Eher gering Sehr hoch
Optik Klassisch & elegant Sportlich & modern
Pflegeaufwand Hoch (Lederpflege) Moderat

Accessoires: Die Details, die den Unterschied machen

Oft sind es die kleinen Dinge, die den Gesamteindruck deiner Reitmode abrunden. Accessoires sind nicht nur optische Highlights, sondern erfüllen oft wichtige Funktionen, die deinen Alltag erleichtern.

Reithandschuhe: Schutz und Gefühl

Deine Hände sind das wichtigste Werkzeug für die feine Kommunikation mit dem Pferdemaul. Reithandschuhe müssen daher wie eine zweite Haut sitzen. Sie schützen vor Blasenbildung durch die Zügel und geben dir auch bei Regen oder Schweiß einen sicheren Griff. Materialien wie Roeck-Grip oder feines Leder sorgen dafür, dass die Feinfühligkeit nicht verloren geht. In der Reitmode gibt es Handschuhe für jede Jahreszeit – von luftigen Sommermodellen bis hin zu dick gefütterten Winterhandschuhen.

Gürtel, Socken und Taschen

Ein schöner Ledergürtel oder ein Modell mit Glitzersteinen setzt einen Akzent an der Reithose. Reitsocken hingegen sind funktional geschnitten: Sie sind extra lang, damit sie unter dem Stiefel nicht rutschen, und oft im Bereich des Fußbettes verstärkt. Auch Taschen für das Smartphone, die man direkt am Körper oder an der Wade trägt, sind in der modernen Reitmode nicht mehr wegzudenken. Sie vereinen Sicherheit (Erreichbarkeit im Notfall) mit praktischem Nutzen.

Reitmode für jede Jahreszeit: Sommer vs. Winter

Ein Reiter kennt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Die saisonalen Anforderungen an die Reitmode könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Sommer stehen UV-Schutz und maximale Kühlung im Vordergrund. Ultraleichte Reithosen und Mesh-Einsätze an Shirts und Helmen helfen dir, die Hitze zu überstehen. Es ist die Zeit der hellen Farben und luftigen Stoffe, die dich beim Ausritt in der Abendsonne begleiten.

Im Winter hingegen ist die Reitmode dein Schutzwall gegen Kälte, Schnee und Matsch. Thermoreithosen mit Fleece-Fütterung, beheizbare Westen und wasserdichte Winterstiefel sorgen dafür, dass du auch bei Minusgraden nicht den Spaß verlierst. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auf der Sichtbarkeit: Reflektierende Elemente an deiner Kleidung sind in der dunklen Jahreszeit lebenswichtig. Bei Reitguru findest du Inspirationen, wie du auch bei Eis und Schnee funktional und stilsicher unterwegs bist.

Pflege und Werterhalt: So hast du lange Freude an deiner Mode

Hochwertige Reitmode ist eine Investition, die bei richtiger Pflege viele Jahre halten kann. Da die Textilien oft Membranen oder spezielle Beschichtungen besitzen, solltest du beim Waschen vorsichtig sein. Funktionswaschmittel erhalten die Atmungsaktivität, während Weichspüler die Poren verstopfen können. Reithosen mit Grip-Besatz sollten grundsätzlich auf links gewaschen werden, um das Silikon zu schonen.

Besonders Leder braucht Aufmerksamkeit. Deine Stiefel und Sättel danken es dir mit einer langen Lebensdauer, wenn du sie regelmäßig von Schweiß und Schmutz befreist und mit hochwertiger Lederpflege behandelst. Ein seriöser Umgang mit deiner Ausrüstung spiegelt auch deine innere Einstellung zum Reitsport wider. Gepflegtes Equipment funktioniert besser und sieht einfach schöner aus.

Der psychologische Effekt: Warum „Dress for Success“ auch im Stall gilt

Hast du schon einmal bemerkt, wie sich deine Haltung verändert, wenn du in voller Montur im Stall stehst? Die richtige Reitmode hat einen direkten Einfluss auf deine Psyche. Sie hilft dir, den Alltagsstress hinter dir zu lassen und in deine Rolle als Reiter zu schlüpfen. Dieser Prozess wird oft als „Enclothed Cognition“ bezeichnet: Die Kleidung beeinflusst unsere kognitiven Prozesse. Wenn du dich wie ein Profi kleidest, handelst du oft auch konzentrierter und souveräner.

Pferde sind Meister darin, unsere Energie zu lesen. Ein Reiter, der sich in seiner Kleidung unwohl fühlt, der ständig an der Jacke zupft oder dem die Hose rutscht, strahlt Unruhe aus. Diese Unruhe überträgt sich auf das Pferd. Reitmode, die perfekt sitzt und dich nicht ablenkt, erlaubt es dir, mental ganz bei deinem Tier zu sein. Es ist eine Form der Wertschätzung dir selbst gegenüber, dir die Kleidung zu gönnen, die dich glücklich macht und dein Training unterstützt.

Trends in der Reitmode: Was ist aktuell angesagt?

Wie jede andere Branche unterliegt auch die Reitmode Trends. Aktuell sehen wir eine starke Bewegung hin zu mehr Nachhaltigkeit. Viele Marken setzen auf recycelte Materialien und umweltfreundliche Produktionsprozesse. Es ist ein inspirierender Trend, der zeigt, dass der Schutz der Natur, in der wir uns so gerne bewegen, oberste Priorität hat.

Farblich sehen wir eine Abkehr vom reinen Schwarz. Erdtöne, tiefes Smaragdgrün, Bordeaux und sogar sanfte Pastelltöne dominieren die Kollektionen. Auch der „Athleisure“-Look ist präsenter denn je: Kleidung, die man sowohl im Stall als auch im Fitnessstudio oder beim Einkaufen tragen kann. Diese Vielseitigkeit macht moderne Reitmode zu einer lohnenden Investition für deinen gesamten Lifestyle. Bei Reitguru halten wir dich über diese Entwicklungen auf dem Laufenden, damit du immer am Puls der Zeit bleibst.

Reitmode für Herren und Kinder: Individuelle Bedürfnisse

Lange Zeit war der Markt für Reitmode stark auf Damen ausgerichtet. Doch das hat sich geändert. Reitmode für Herren legt heute großen Wert auf maskuline Schnitte und maximale Robustheit. Die Hosen sind oft funktionaler gestaltet, mit tieferen Taschen und kräftigeren Materialien. Auch im Bereich der Oberbekleidung gibt es nun Jacken, die speziell auf die männliche Anatomie im Sattel zugeschnitten sind.

Für Kinder steht in der Reitmode die Sicherheit und die Spielfreude im Vordergrund. Mitwachsende Helme, bunte Farben und extrem strapazierfähige Stoffe sorgen dafür, dass die Kleinen sich ganz auf ihr Pony konzentrieren können. Es ist schön zu sehen, wie die Leidenschaft für den Sport durch die passende Kleidung von klein auf gefördert wird. Bei Reitguru findest du Tipps, worauf du beim Kauf für den Nachwuchs achten solltest, damit der Spaß im Sattel von Anfang an gesichert ist.

Turniermode: Eleganz nach Reglement

Wenn es auf das Turnier geht, gelten besondere Regeln für die Reitmode. Hier ist die Tradition am stärksten spürbar. Weiße Reithosen, ein helles Turniershirt und das klassische Turniersakko sind in vielen Disziplinen vorgeschrieben. Doch auch hier hat die Moderne Einzug gehalten. Moderne Sakkos bestehen aus extrem elastischen Stoffen, die jede Bewegung über dem Sprung mitmachen, ohne einzuengen. Versteckte Reißverschlüsse unter der Knopfleiste sorgen für eine perfekte Passform, während Mesh-Einsätze die Belüftung verbessern.

Die Turniermode ist die Visitenkarte des Teams Pferd und Reiter. Ein gepflegtes, reglementkonformes Outfit zeigt den Richtern, dass du dich ernsthaft vorbereitet hast. Es ist ein inspirierender Moment, wenn man morgens auf dem Turnierplatz aus dem Auto steigt und die glänzenden Stiefel und das weiße Jacket anlegt. Es markiert den Übergang vom Training zum Wettkampf und schärft den Fokus.

Die Wahl der richtigen Marke: Worauf du achten solltest

Es gibt unzählige Marken in der Reitmode, von preisgünstigen Einsteigermodellen bis hin zu exklusiven Premium-Marken. Bei Reitguru raten wir dir, vor allem auf die Qualität der Verarbeitung und die Funktionalität zu achten. Eine teure Jacke ist ihren Preis wert, wenn sie tatsächlich jahrelang wasserdicht bleibt und dich nicht schwitzen lässt. Einsteigermarken bieten oft ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für Basics wie Shirts oder Freizeit-Reithosen.

Lies Erfahrungsberichte, schau dir die Materialzusammensetzung an und achte auf Details wie Reißverschlussqualität und Nahtführung. Eine gute Reitmode-Marke zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Bedürfnisse der Reiter versteht und in innovative Produkte übersetzt. Wir stellen dir regelmäßig die besten Brands vor und helfen dir, die Marke zu finden, die zu deinem Budget und deinem Stil passt.

Reitmode im Wandel der Disziplinen: Western, Isländer und mehr

Jede Reitweise hat ihre eigene modische DNA. In der Westernwelt dominieren robuste Jeans, funktionale Hemden und natürlich der Westernstiefel sowie der Cowboyhut (oder ein Western-Reithelm). Hier steht die Haltbarkeit und die Tradition der Arbeitsreiterei im Vordergrund. Isländer-Reiter hingegen schätzen oft ihre speziellen Jodhpur-Hosen, die über dem Schuh getragen werden, und wetterfeste Outdoor-Bekleidung, die den oft rauen Bedingungen gerecht wird.

Diese Vielfalt macht die Reitmode so spannend. Sie erlaubt es uns, Teil einer Gemeinschaft zu sein und gleichzeitig unsere Individualität zu wahren. Egal, für welche Reitweise dein Herz schlägt – die Grundbedürfnisse nach Schutz, Halt und Komfort sind überall gleich. Reitguru ist deine Plattform, um diese Welten zu entdecken und die passende Bekleidung für dein ganz persönliches Reit-Abenteuer zu finden.

Warum ist spezielle Reitmode besser als normale Sportkleidung?

Viele Einsteiger fragen sich, ob nicht auch eine normale Jogginghose oder Turnschuhe für den Anfang reichen. Die Antwort ist ein klares Nein, vor allem aus Sicherheits- und Komfortgründen. Reithosen haben keine Innennähte, die am Bein scheuern könnten, und bieten durch ihren Besatz den nötigen Grip im Sattel. Normale Hosen rutschen und führen schnell zu schmerzhaften Wunden. Reitstiefel oder Stiefeletten haben einen Absatz, der verhindert, dass dein Fuß durch den Steigbügel rutscht – ein lebenswichtiger Sicherheitsaspekt. Spezielle Reitjacken sind so geschnitten, dass sie im Sattel nicht stören und die Zügelführung erlauben. Reitmode ist also eine gezielte Investition in deine Sicherheit und dein Wohlbefinden.

Welche Reithose eignet sich am besten für meine Figur?

Die moderne Reitmode bietet Schnitte für jeden Körpertyp. Wenn du eher kurvig bist, sind Reithosen mit einem hohen Bund (High Waist) ideal, da sie den Rücken gut abdecken und nicht rutschen. Dunkle Farben wirken optisch streckend. Für sehr schlanke, langbeinige Reiter bieten viele Hersteller spezielle Langgrößen an, damit die Kniebesätze auch wirklich an den Knien sitzen. Reitleggings sind durch ihr extrem dehnbares Material oft sehr verzeihend und passen sich unterschiedlichen Silhouetten perfekt an. Achte beim Kauf darauf, dass die Hose eng sitzt, aber dich nicht in deiner Atmung oder Beweglichkeit einschränkt.

Was trägt man auf dem Turnier – ein kleiner Knigge der Reitmode?

Auf Turnieren gibt es klare Vorschriften, die je nach Disziplin und Leistungsklasse variieren. Im klassischen Dressur- und Springsport sind eine weiße oder hellbeige Reithose, ein helles Turniershirt mit weißem Kragen und ein dunkles Sakko Standard. In höheren Klassen sind auch Fräcke oder spezielle Zylinder (in der Dressur) zu sehen, wobei der Helm heute fast überall Standard ist. Die Stiefel sollten schwarz und auf Hochglanz poliert sein. In der Turniermode geht es um ein gepflegtes, harmonisches Gesamtbild. Informiere dich vorab in der jeweiligen Leistungsprüfungsordnung (LPO), um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Wie pflege ich meine Lederstiefel richtig?

Leder ist ein Naturmaterial und braucht regelmäßige Pflege, um geschmeidig und wasserabweisend zu bleiben. Nach jedem Reiten solltest du groben Schmutz mit einer weichen Bürste oder einem leicht feuchten Tuch entfernen. Verwende niemals scharfe Reinigungsmittel. Einmal im Monat (oder bei Bedarf öfter) solltest du eine hochwertige Ledercreme auftragen, kurz einwirken lassen und dann mit einem weichen Tuch polieren. Benutze Stiefelspanner, damit das Leder keine unschönen Falten am Knöchel bekommt, und lagere sie an einem trockenen, aber nicht zu warmen Ort. Gut gepflegte Stiefel sind ein Herzstück deiner Reitmode und halten jahrzehntelang.

Was bedeutet eigentlich Vollbesatz?

Vollbesatz bedeutet, dass die Reithose vom Gesäß bis hinunter zum Wadenbereich mit einem verstärkenden Material ausgestattet ist. Früher war dies echtes Leder, heute wird meist Kunstleder oder Silikon-Grip verwendet. Dieser Besatz sorgt für eine maximale Haftung im Sattel. Er verhindert, dass du bei Bewegungen des Pferdes hin- und herrutschst. Vollbesatz ist besonders in der Dressur beliebt, da er hilft, einen ruhigen, zentrierten Sitz beizubehalten. In der Reitmode ist er die am häufigsten gewählte Variante für Reiter, die sich mehr Stabilität wünschen.

Reitleggings oder klassische Reithose – was ist besser?

Das hängt ganz von deinen Prioritäten ab. Die Reitleggings punktet mit unschlagbarem Komfort und Leichtigkeit. Sie fühlt sich an wie eine zweite Haut und ist besonders im Sommer sehr angenehm. Die klassische Reithose hingegen bietet durch ihren festeren Stoff oft mehr Formkraft und Schutz vor Kälte oder Wind. Viele Reiter finden den festen Bund einer klassischen Hose unterstützender für ihre Körperhaltung. In Sachen Grip stehen moderne Leggings den klassischen Hosen in nichts nach. Am Ende ist es eine Geschmacksfrage: Willst du das „Jogginghosen-Gefühl“ im Stall oder bevorzugst du die Struktur einer traditionellen Reithose?

Welche Kleidung empfiehlt sich bei Regen im Stall?

Nässe ist der größte Feind des Komforts. Wenn du bei Regen reiten möchtest, ist ein langer Reitmantel mit Beinschlaufen die beste Wahl. Er deckt nicht nur dich, sondern auch einen Teil deines Sattels ab. Alternativ gibt es Regenhosen, die man einfach über die normale Reithose zieht. Achte bei deiner Regenbekleidung auf eine hohe Wassersäule (mindestens 10.000 mm) und verschweißte Nähte. Atmungsaktivität ist ebenfalls wichtig, damit du unter dem Regenzeug nicht schwitzt. In der Reitmode gibt es heute Jacken, die trotz extremer Wasserdichtigkeit sehr leicht und schick geschnitten sind.

Nachhaltigkeit in der Reitmode – worauf kann ich achten?

Nachhaltigkeit wird auch im Reitsport immer wichtiger. Achte beim Kauf auf Marken, die recycelte Fasern verwenden oder in Europa produzieren, um lange Transportwege zu vermeiden. Es gibt mittlerweile Reithosen aus recycelten Fischernetzen oder Flaschen und Lederprodukte, die pflanzlich gegerbt wurden. Ein weiterer Aspekt der Nachhaltigkeit ist die Langlebigkeit: Investiere lieber in ein hochwertiges Teil, das du jahrelang trägst, als in „Fast Fashion“ für den Stall, die nach einer Saison kaputt ist. Wir bei Reitguru unterstützen diesen Trend und zeigen dir, wie du bewusst und umweltfreundlich einkaufen kannst.

Welche Reitmode ist im Winter wirklich warm?

Gegen die Kälte im Stall hilft nur das richtige Material. Softshell-Reithosen mit einer angerauten Fleece-Innenseite sind ideal, da sie den Wind abhalten und die Wärme am Bein halten. Für die Füße gibt es Winterreitstiefel mit echtem Lammfellfutter oder Stiefeletten mit Thermo-Einlagen. Achte bei deinen Jacken auf eine hochwertige Füllung (Daunen oder synthetische Alternativen wie PrimaLoft). Auch beheizbare Westen sind ein echter Gamechanger für Frostbeulen. Vergiss nicht die Extremitäten: Ein Helmüberzug aus Fleece und beheizbare Handschuhe machen den Winterritt zum Vergnügen.

Wie kombiniere ich meine Reitmode farblich am besten?

Farben in der Reitmode sind eine wunderbare Möglichkeit, deine Kreativität auszuleben. Ein klassischer Look ist die Ton-in-Ton-Kombination: Schabracke, Bandagen und dein Shirt in der gleichen Farbe (z.B. ein tiefes Marineblau). Wenn du es auffälliger magst, kannst du Komplementärfarben wählen oder Akzente in Metallic-Tönen setzen. Wichtig ist, dass das Gesamtbild nicht zu unruhig wirkt. Dunkle Hosen sind praktisch, da man Schmutz weniger sieht, während bunte Oberteile für Frische sorgen. Erlaubt ist, was dir gefällt und dich im Stall zum Strahlen bringt!