Perfekte Reitbekleidung für dich und dein Abenteuer im Sattel
Reitbekleidung ist weit mehr als nur ein modisches Statement im Stall; sie ist das funktionale Bindeglied zwischen dir und deinem Pferd. Sie schützt dich vor den Elementen, schenkt dir Sicherheit in jeder Situation und sorgt durch innovative Materialien für den perfekten Halt im Sattel. Bei Reitguru begleiten wir dich dabei, die Ausrüstung zu finden, die deine Leidenschaft unterstützt und dich bei jedem Ritt strahlen lässt.
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Die Bedeutung der richtigen Reitbekleidung für dein Reiterlebnis
Wenn du den Stall betrittst, beginnt für dich eine Auszeit vom Alltag. Damit du diese Zeit in vollen Zügen genießen kannst, spielt deine Kleidung eine entscheidende Rolle. Stell dir vor, du sitzt im Sattel und spürst eine perfekte Einheit mit deinem Pferd. Nichts zwickt, nichts rutscht, und du fühlst dich sicher geschützt. Genau das leistet hochwertige Reitbekleidung. Sie ist speziell auf die ergonomischen Anforderungen beim Reiten zugeschnitten und berücksichtigt die ständige Bewegung sowie den engen Kontakt zum Tier.
Reiten ist ein Sport, der draußen stattfindet, oft über viele Stunden hinweg und bei jedem Wetter. Deshalb muss deine Bekleidung extrem strapazierfähig und gleichzeitig atmungsaktiv sein. Ein plötzlicher Regenschauer beim Ausritt oder schweißtreibende Arbeit in der Dressurstunde – deine Ausrüstung muss flexibel reagieren. Zudem geht es um das emotionale Wohlbefinden: Wer sich in seiner Haut und seiner Kleidung wohlfühlt, strahlt diese Ruhe auch auf das Pferd aus. Ein entspannter Reiter führt zu einem entspannten Pferd.
Bei Reitguru legen wir großen Wert darauf, dass Seriösität und Stil Hand in Hand gehen. Wir möchten dich inspirieren, keine Kompromisse einzugehen, wenn es um deine Ausrüstung geht. In den folgenden Abschnitten tauchen wir tief in die Welt der Reitmode ein und zeigen dir, worauf es bei den einzelnen Stücken wirklich ankommt, damit du lange Freude an deiner Wahl hast.
Der Reithelm: Deine Lebensversicherung mit Stil
Sicherheit steht im Reitsport an oberster Stelle, und der Reithelm ist dabei das wichtigste Element. Ein Sturz kann jederzeit passieren, unabhängig von deiner Erfahrung oder der Gelassenheit deines Pferdes. Ein moderner Reithelm schützt deinen Kopf vor schwerwiegenden Verletzungen und ist heute dank innovativer Technologien leichter und komfortabler als je zuvor.
Sicherheitsnormen und technische Innovationen
Achte beim Kauf deines Helms unbedingt auf die aktuelle Sicherheitsnorm VG1 01.040 2014-12. Diese Norm garantiert, dass der Helm strengen Tests in Bezug auf Stoßdämpfung, Durchdringungsfestigkeit und die Stabilität der Begurtung standgehalten hat. Viele moderne Helme nutzen zudem die MIPS-Technologie (Multi-directional Impact Protection System). Hierbei sorgt eine bewegliche Schale im Inneren des Helms dafür, dass bei einem schrägen Aufprall die Rotationskräfte minimiert werden, was das Risiko von Hirnverletzungen deutlich senkt.
Passform und Belüftung
Ein Helm schützt nur dann optimal, wenn er perfekt sitzt. Er darf weder wackeln noch drücken. Viele Modelle lassen sich über ein Drehrad am Hinterkopf millimetergenau an deine Kopfform anpassen. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das Belüftungssystem. Gerade im Sommer oder bei intensivem Training ist eine gute Luftzirkulation entscheidend, damit du einen kühlen Kopf bewahrst. Hochwertige Innenfutter sind oft herausnehmbar und waschbar, was die Hygiene im Stallalltag massiv erleichtert.
Reithosen: Dein direkter Kontakt zum Pferderücken
Die Reithose ist das Herzstück deiner Reitbekleidung. Sie verhindert schmerzhafte Scheuerstellen an den Innenseiten deiner Beine und sorgt durch den Besatz für die nötige Haftung im Sattel. Früher waren Lederbesatzhosen der Standard, heute hat die Silikon-Grip-Technologie den Markt revolutioniert.
Vollbesatz oder Kniebesatz: Was passt zu dir?
Die Entscheidung zwischen Vollbesatz und Kniebesatz hängt von deiner Disziplin und deinem persönlichen Gefühl ab. Eine Vollbesatzreithose bietet dir maximalen Halt vom Gesäß bis zum Knie. Das ist besonders in der Dressur von Vorteil, um einen ruhigen und tiefen Sitz zu unterstützen. Kniebesatzreithosen hingegen geben dir mehr Bewegungsfreiheit und werden oft von Springreitern bevorzugt, die im leichten Sitz über den Hindernissen maximale Flexibilität benötigen. Bei Reitguru findest du beide Varianten in zahlreichen Designs.
Materialien und moderne Schnitte
Moderne Reithosen bestehen aus hochfunktionalen Softshell- oder Microfaser-Materialien. Diese sind extrem elastisch, schmutzabweisend und oft sogar wasserabweisend. Ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben, ist die Riding Leggings. Sie verzichtet auf klassische Knöpfe und Reißverschlüsse und bietet durch einen breiten Elastikbund den Tragekomfort einer Sport-Tights, ohne an Funktionalität einzubüßen. Achte auch auf praktische Details wie Handytaschen am Oberschenkel, die so platziert sind, dass dein Smartphone dich beim Reiten nicht stört.
Oberbekleidung: Schichten für jede Jahreszeit
Das Zwiebelprinzip ist für Reiter die beste Strategie. Da du dich im Stall mal stark bewegst und dann wieder längere Zeit ruhig stehst (etwa beim Putzen oder in der Stallgasse), muss deine Oberbekleidung extrem flexibel sein. Deine Reitbekleidung sollte Schweiß nach außen transportieren und dich gleichzeitig vor Wind schützen.
Funktionsshirts und Baselayer
Die erste Schicht direkt auf der Haut sollte aus atmungsaktiven Funktionsmaterialien bestehen. Baumwolle saugt sich mit Schweiß voll und kühlt dich dann unangenehm aus. Baselayer aus technischem Gewebe oder Merinowolle hingegen regulieren deine Körpertemperatur. Im Sommer schützen dich Shirts mit UV-Schutz vor Sonnenbrand, während im Winter Thermo-Baselayer die Wärme am Körper halten.
Reitjacken und Westen
Eine gute Reitjacke zeichnet sich durch einen speziellen Schnitt aus. Sie sollte im Sattel nicht hochrutschen und über Rückenschlitze verfügen, damit sie nicht auf dem Hinterzwiesel des Sattels aufliegt. Westen sind bei Reitern besonders beliebt, da sie den Oberkörper warm halten, aber den Armen volle Bewegungsfreiheit für eine feine Zügelführung lassen. Achte auf winddichte und wasserabweisende Obermaterialien, damit du auch bei unbeständigem Wetter trocken bleibst.
Fußbekleidung: Stiefel, Stiefeletten und Chaps
Deine Füße sind deine Verbindung zum Steigbügel. Die richtige Fußbekleidung sorgt nicht nur für ein ruhiges Bein, sondern ist auch ein entscheidender Sicherheitsfaktor. Ein Reitstiefel muss immer über einen Absatz verfügen, damit dein Fuß im Falle eines Sturzes nicht durch den Steigbügel rutschen kann.
Lederreitstiefel: Klassische Eleganz
Ein hochwertiger Lederreitstiefel ist eine Investition für Jahre. Er schützt dein Bein vor Reibung am Sattelblatt und gibt dir durch den festen Schaft Stabilität. Dressurstiefel haben oft einen harten Außenschaft, um das Bein optisch zu strecken und ruhig zu halten. Springstiefel sind aus weicherem Leder gefertigt, um die ständige Bewegung im Sprunggelenk zu ermöglichen. Die Passform ist hierbei das A und O; viele Hersteller bieten mittlerweile ein breites Spektrum an Schaftweiten und -höhen an.
Stiefeletten und Chaps: Die flexible Alternative
Besonders für den Alltag oder für junge Reiter sind Stiefeletten in Kombination mit Chaps oder Mini-Chaps eine hervorragende Wahl. Sie sind oft bequemer beim Laufen im Stall und lassen sich schneller an- und ausziehen. Chaps schützen dein Bein wie ein Stiefelschaft und können bei Bedarf einfach abgelegt werden. Achte beim Kauf von Stiefeletten auf eine robuste Sohle und ein gutes Fußbett, da du als Reiter oft viele Kilometer zu Fuß im Stall zurücklegst.
Sicherheitswesten und Protektoren: Schutz für den Oberkörper
Immer mehr Reiter entscheiden sich für einen zusätzlichen Schutz des Oberkörpers. Sicherheitswesten und Rückenprotektoren sind längst nicht mehr nur im Gelände oder beim Springen zu sehen, sondern halten auch im täglichen Training Einzug. Es ist ein Ausdruck von Seriösität, seine eigene Unversehrtheit ernst zu nehmen.
Airbag-Westen: Die Innovation im Bereich Sicherheit
Die modernste Form des Schutzes ist die Airbag-Weste. Sie wird über der normalen Reitbekleidung getragen und ist über eine Reißleine mit dem Sattel verbunden. Im Falle eines Sturzes löst die Weste in Millisekunden aus und bläst sich auf, um Nacken, Wirbelsäule, Brustkorb und Becken zu schützen. Sie ist leicht, schränkt die Bewegung nicht ein und bietet im Ernstfall einen unvergleichlichen Schutzlevel. Viele Reiter berichten, dass sie sich mit einer Airbag-Weste im Sattel deutlich sicherer und entspannter fühlen.
Klassische Sicherheitswesten
Für das Geländereiten oder die Vielseitigkeit sind oft feststoffgefüllte Sicherheitswesten (Level 3) vorgeschrieben. Diese bieten einen permanenten Schutz gegen Stöße und Tritte. Achte bei diesen Westen auf eine gute Passform, damit sie dich nicht in deiner Atmung oder Beweglichkeit einschränken. Viele Modelle bestehen aus beweglichen Segmenten, die sich deiner Körperform anpassen.
Zubehör: Handschuhe und Socken für das perfekte Finish
Es sind oft die kleinen Details, die den Unterschied machen. Reithandschuhe schützen deine Hände vor Blasen durch die Zügel und geben dir auch bei Regen oder Schweiß einen sicheren Griff. Sie sollten wie eine zweite Haut sitzen, damit du das feine Gefühl im Pferdemaul nicht verlierst. Spezielle Grip-Materialien an den Handinnenflächen sorgen für maximale Kontrolle.
Reitsocken sind extra lang geschnitten, damit sie unter dem Stiefelschaft nicht rutschen. Sie verfügen oft über verstärkte Zonen am Knöchel und an der Sohle, um Druckstellen zu vermeiden. In der kalten Jahreszeit sind Kniestrümpfe mit Wollanteil unverzichtbar, um die Waden warm zu halten und die Durchblutung zu fördern. Bei Reitguru findest du Accessoires, die nicht nur funktional sind, sondern dein Outfit auch optisch abrunden.
Materialkunde: Was macht Reitbekleidung so besonders?
Die Anforderungen an Textilien im Reitsport sind extrem hoch. Sie müssen Schweiß absorbieren, Wind abhalten, dehnbar sein und gleichzeitig der mechanischen Belastung durch Reibung am Sattelleder standhalten. Hier kommen High-Tech-Fasern zum Einsatz.
| Material | Eigenschaften | Einsatzbereich |
|---|---|---|
| Softshell | Winddicht, wasserabweisend, elastisch | Jacken, Westen, Winterreithosen |
| Microfaser | Atmungsaktiv, schnelltrocknend | Leichte Sommerreithosen, Shirts |
| Silikon-Grip | Extremer Halt, flexibel | Besatz an Reithosen |
| Merinowolle | Temperaturregulierend, geruchshemmend | Baselayer, Socken |
Dank dieser Materialien ist moderne Reitbekleidung heute so leicht und angenehm zu tragen, dass man sie fast vergisst. Seriöse Hersteller investieren viel in die Forschung, um Stoffe zu entwickeln, die auch nach vielen Wäschen ihre Form und Funktion behalten. Bei Reitguru achten wir darauf, Produkte zu präsentieren, die diesen hohen Qualitätsstandards entsprechen, damit du nachhaltig in deine Ausrüstung investieren kannst.
Reitbekleidung für jede Disziplin: Dressur, Springen und Western
Jede Disziplin hat ihre eigenen ästhetischen und funktionalen Regeln. In der Dressur dominiert die klassische Eleganz: Weiße Reithosen, dunkle Sakkos und hohe Stiefel sind auf Turnieren Pflicht. Im täglichen Training bevorzugen Dressurreiter oft gedeckte Farben und Vollbesatzhosen für den optimalen Sitz. Die Schnitte sind meist körpernah, um die feine Einwirkung des Reiters sichtbar zu machen.
Springreiter setzen auf Dynamik. Kurze Sakkos mit viel Stretchanteil ermöglichen die extreme Bewegung im Oberkörper über dem Sprung. Die Reithosen haben oft Kniebesatz, und die Stiefel sind im Knöchelbereich weicher gestaltet. Sicherheit wird hier großgeschrieben, weshalb Schutzwesten im Springsport besonders häufig anzutreffen sind.
Beim Westernreiten geht es um Funktionalität und Langlebigkeit. Robuste Jeans ohne Innennähte, Chaps aus Leder und die charakteristischen Westernstiefel prägen das Bild. Die Bekleidung ist hier oft etwas lockerer geschnitten, muss aber dennoch sicher sitzen, um nicht an den Hornsätteln hängen zu bleiben. Bei Reitguru decken wir das gesamte Spektrum ab, damit jeder Reiter die passende Ausrüstung für seine Leidenschaft findet.
Pflege deiner Reitbekleidung: So bleibt sie lange schön
Hochwertige Reitbekleidung ist eine Investition. Damit die Funktionen wie Atmungsaktivität und Grip lange erhalten bleiben, ist die richtige Pflege entscheidend. Beachte immer die Waschanleitung des Herstellers. Funktionskleidung sollte niemals mit Weichspüler gewaschen werden, da dieser die Poren der Fasern verstopft und die Atmungsaktivität zerstört.
Reithosen mit Silikon-Grip solltest du immer auf links waschen, um den Besatz zu schonen. Lederstiefel benötigen regelmäßige Pflege mit spezieller Schuhcreme, um nicht brüchig zu werden. Wische sie nach jedem Ritt mit einem feuchten Tuch ab, um Schweiß und Staub zu entfernen. Wenn du deine Ausrüstung gut behandelst, wird sie dich über viele Jahre zuverlässig begleiten und ihren Wert behalten. Es ist ein Ausdruck von Respekt gegenüber deinem Material und deinem Sport.
Wie finde ich die richtige Größe bei Reithosen?
Reithosen müssen eng anliegen wie eine zweite Haut, um Faltenbildung und damit verbundene Scheuerstellen zu vermeiden. Sie sollten jedoch keinesfalls deine Bewegungsfreiheit einschränken oder am Bund einschneiden. Viele Hersteller bieten neben den Standardgrößen auch Langgrößen an. Diese sind besonders wichtig, wenn du lange Beine hast, damit der Kniebesatz oder der Grip an der richtigen Stelle sitzt und der Beinabschluss nicht in den Stiefel drückt. Probiere die Hose am besten auch in einer hockenden Position an, um sicherzustellen, dass sie am Rücken nicht zu weit herunterrutscht.
Warum sollte ich spezielle Reithandschuhe tragen?
Normale Handschuhe sind oft zu dick oder haben Nähte an Stellen, die den Kontakt zum Zügel stören. Spezielle Reithandschuhe sind an den Zügelführungen verstärkt, um Abrieb zu verhindern. Sie bestehen aus Materialien, die auch bei Nässe griffig bleiben, was die Sicherheit massiv erhöht. Zudem sind sie so dünn gefertigt, dass du weiterhin eine feine Verbindung zum Pferdemaul spüren kannst. Ein guter Handschuh schützt deine Haut vor Verletzungen und hilft dir, die Zügelhilfe präzise und ruhig zu geben.
Wann muss ich meinen Reithelm ersetzen?
Ein Reithelm muss nach jedem Sturz ersetzt werden, auch wenn äußerlich keine Schäden sichtbar sind. Die innere Struktur des Helms (meist Styropor) nimmt die Aufprallenergie auf, indem sie mikroskopisch kleine Risse bekommt. Bei einem zweiten Sturz kann der Helm diese Schutzfunktion nicht mehr leisten. Auch ohne Sturz empfehlen Experten, den Helm alle 5 bis 7 Jahre auszutauschen, da das Material mit der Zeit altert und spröde werden kann. UV-Strahlung und Temperaturschwankungen tragen ebenfalls zur Materialermüdung bei. Deine Sicherheit sollte dir diesen regelmäßigen Check wert sein.
Was ist der Unterschied zwischen Jodhpurreithosen und Stiefelreithosen?
Stiefelreithosen sind die klassischen Reithosen, die am Beinabschluss eng geschnitten sind, damit sie bequem in einen hohen Reitstiefel passen. Jodhpurreithosen hingegen haben ein ausgestelltes Bein und werden über Stiefeletten getragen. Sie verfügen oft über einen Gummisteg, der unter der Sohle verläuft, damit die Hose nicht hochrutscht. Jodhpurhosen sind besonders bei Freizeitreitern, Isländertrainern und im Westernsport beliebt, da sie lässiger aussehen und keinen Stiefelschaft benötigen. Die Wahl ist eine Frage deines persönlichen Stils und der Disziplin, die du ausübst.
Wie pflege ich meine Lederreitstiefel nach einem Ritt im Regen?
Wenn deine Lederstiefel nass geworden sind, solltest du sie zuerst mit einem weichen Tuch abtrocknen. Stopfe sie mit Zeitungspapier aus, um die Feuchtigkeit von innen aufzusaugen, aber stelle sie niemals direkt an eine Heizung oder in die pralle Sonne. Hitze lässt das Leder spröde und hart werden. Lass sie langsam bei Raumtemperatur trocknen. Sobald sie trocken sind, solltest du sie mit einer hochwertigen Lederpflege behandeln, um die Geschmeidigkeit wiederherzustellen und das Material zu imprägnieren. So verhinderst du, dass das Leder durch die Feuchtigkeit dauerhaft Schaden nimmt.
Brauche ich im Sommer eine spezielle Reitweste?
Im Sommer sind leichte Mesh-Westen eine hervorragende Wahl. Sie bieten dir Taschen für Handy oder Leckerlis und schützen dich vor leichtem Wind, ohne dass du übermäßig schwitzt. Viele Sicherheitswesten verfügen heute ebenfalls über Belüftungseinsätze, um den Tragekomfort bei Hitze zu maximieren. Eine Weste ist auch im Sommer ein praktisches Kleidungsstück, um dein Outfit zu komplettieren und funktionale Vorteile zu genießen. Achte auf helle Farben, die das Sonnenlicht reflektieren und dich kühler halten.
Welche Reitbekleidung ist für Kinder am besten geeignet?
Bei Kindern steht der Komfort und die Sicherheit an erster Stelle. Da Kinder schnell wachsen, sind Reitleggings oft eine gute Wahl, da sie etwas flexibler in der Größe sind. Ein hochwertiger, mitwachsender Helm ist eine wichtige Investition. Für die ersten Stunden reichen oft Stiefeletten mit Chaps aus. Wichtig ist, dass die Kleidung den Kindern Spaß macht und sie nicht einschränkt, damit die Freude am Sport von Anfang an im Vordergrund steht. Achte auf robuste Materialien, die auch mal eine Wäsche bei höheren Temperaturen überstehen, da es im Ponystall auch mal dreckiger zugehen kann.
Gibt es Reitbekleidung für Reiter mit empfindlicher Haut?
Ja, viele Hersteller setzen mittlerweile auf Materialien mit Öko-Tex Zertifizierung oder verwenden Naturfasern wie Bambus oder Bio-Baumwolle für die Innenseiten der Kleidung. Achte auf flache Nähte, um Reibungspunkte zu minimieren. Bei Reithosen können Modelle ohne Grip im Kniebereich (wenn du dort empfindlich reagierst) oder mit weichem Kunstlederbesatz eine Alternative sein. Auch das Tragen von nahtloser Funktionsunterwäsche kann helfen, Hautreizungen vorzubeugen. Wir bei Reitguru beraten dich gerne zu hautschonenden Optionen, damit du deinen Ritt ohne Irritationen genießen kannst.
Warum sind Reitsocken so lang geschnitten?
Reitsocken haben die Funktion, dein Bein unter dem Stiefel oder dem Chap zusätzlich zu polstern. Der lange Schnitt verhindert, dass die Socke im Stiefel rutscht und Falten schlägt, was zu schmerzhaften Druckstellen führen würde. Zudem schützen sie die empfindliche Haut an der Wade vor Reibung durch Reißverschlüsse oder Nähte des Stiefels. Viele Reitsocken haben einen dünnen Schaft und eine verstärkte Fußpartie, um einerseits einen feinen Kontakt zum Pferd zu ermöglichen und andererseits den Fuß im Stiefel optimal zu unterstützen.
Was ist das Zwiebelprinzip in der Reitbekleidung?
Das Zwiebelprinzip beschreibt das Tragen mehrerer dünner Kleidungsschichten übereinander. Die unterste Schicht (Baselayer) leitet Schweiß von der Haut weg. Die mittlere Schicht (Midlayer, z.B. Fleece) dient der Isolation und hält die Körperwärme. Die oberste Schicht (Shell, z.B. Reitjacke) schützt vor Wind und Regen. Der Vorteil ist, dass du je nach Intensität des Trainings oder Temperaturveränderung flexibel Schichten an- oder ausziehen kannst. Dies verhindert sowohl Überhitzung als auch Auskühlung und sorgt für ein konstantes Wohlbefinden während der gesamten Zeit im Stall.
Welche Vorteile bietet eine Airbag-Weste gegenüber einer normalen Sicherheitsweste?
Eine Airbag-Weste bietet im nicht ausgelösten Zustand deutlich mehr Bewegungsfreiheit und ist viel leichter und luftiger als eine klassische Sicherheitsweste. Sie schützt bei einem Sturz durch das plötzliche Aufblasen auch Bereiche wie den Nacken und das Steißbein, die von normalen Westen oft nicht abgedeckt werden. Die Airbag-Weste dämpft den Aufprall weicher ab. Eine klassische Sicherheitsweste hingegen bietet permanenten Schutz, auch bei einem Tritt des Pferdes am Boden, wenn keine Auslösung durch Zug erfolgt. Viele Profis kombinieren mittlerweile beide Systeme für maximalen Schutz.
Kann ich meine Reitbekleidung in der normalen Waschmaschine waschen?
Die meiste moderne Reitbekleidung aus Funktionsfasern ist problemlos in der Maschine waschbar. Wichtig ist die Verwendung eines speziellen Sportwaschmittels und der Verzicht auf Weichspüler. Wasche Reithosen immer auf links gedreht, um den Grip-Besatz oder das Kunstleder zu schützen. Klettverschlüsse an Jacken oder Handschuhen sollten geschlossen werden, damit sie keine anderen Kleidungsstücke beschädigen. Für wasserdichte Jacken empfiehlt sich nach einigen Wäschen eine Nachimprägnierung mit einem Wash-In Produkt oder einem Spray, um den Abperleffekt des Obermaterials zu erneuern.
Woran erkenne ich gute Qualität bei Reitstiefeln?
Gute Reitstiefel erkennst du an einem hochwertigen Oberleder, sauberen Nähten und einem stabilen Reißverschluss (oft von Marken wie YKK). Ein integrierter Elastikeinsatz sorgt für eine bessere Passform und entlastet den Reißverschluss. Die Sohle sollte rutschfest sein und über ein angemessenes Profil verfügen. Im Inneren ist ein atmungsaktives Futter aus Leder oder speziellem Gewebe ein Zeichen für Qualität. Ein hochwertiger Stiefel lässt sich zudem gut pflegen und behält über lange Zeit seine Form, ohne am Knöchel zu stark einzusacken.
Welche Farben sind in der Reitmode aktuell im Trend?
Neben den zeitlosen Klassikern Schwarz, Dunkelblau und Anthrazit sieht man aktuell viele Naturtöne wie Olivgrün, Bordeaux und warmes Braun. Auch zarte Pastelltöne wie Salbei oder Altrosa sind in den Sommerkollektionen sehr beliebt. Viele Reiter stimmen die Farbe ihrer Reitbekleidung auf das Zubehör ihres Pferdes (Schabracke, Gamaschen) ab, was für ein besonders harmonisches Gesamtbild sorgt. Erlaubt ist heute, was gefällt, solange die Funktionalität nicht auf der Strecke bleibt. Auf Turnieren gelten jedoch weiterhin die klassischen Regeln der jeweiligen Disziplin.
Gibt es spezielle Reitbekleidung für das Reiten im Winter?
Ja, für die kalte Jahreszeit gibt es Thermo-Reithosen mit aufgerauter Innenseite oder Softshell-Obermaterial, die den Wind abhalten. Winter-Reitstiefel mit Lammfell- oder Fleece-Fütterung halten deine Füße warm, ohne den Kontakt zum Steigbügel zu beeinträchtigen. Beheizbare Westen oder Handschuhe sind innovative Gadgets, die das Reiten bei Minusgraden deutlich angenehmer machen. Achte im Winter besonders darauf, dass deine Kleidung zwar warm hält, du aber bei Anstrengung nicht überhitzt – hier ist das Zwiebelprinzip mit atmungsaktiven Schichten besonders wichtig.
